Montag, 6. Februar 2012
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Daith-Piercing
Das Daith Piercing wird durch die Knorpelbrücke direkt oberhalb des Gehörgangs gestochen. Das Piercing an sich ist nicht leicht zu stechen, sollte aber für einen erfahrenen Piercer kein Problem darstellen. Dieses Piercing gehört zu den schmerzhafteren Knorpelpiercings und die Heilungsphase ist auch etwas länger als bei anderen Knorpelpiercings

Dermal Anchoring
Beim Dermal Anchoring wird ein spezielles Schmuckstück (Microdermal) in die Haut gesetzt. Hierfür wird ein Kleines Stück Haut ausgestanzt, durch das so entstandene Loch wird das Schmuckstück in die Haut geschoben. Die nächsten Wochen ist dann ein wenig Vorsicht geboten, damit man nirgends mit dem Schmuck hängen bleibt. So ist ein Pflaster in den ersten Wochen zu empfehlen, bis die Wunde verheilt ist und sich das Schmuckstück in der Haut verankert hat. Die gesamte Abheilzeit beträgt ca. acht Wochen. Danach ist das Schmuckstück relativ stabil, man sollte jedoch auch weiterhin Acht geben, nicht hängen zu bleiben. Das Dermal Anchoring ist eine Alternative zum Transdermal Implant, jedoch ist es im Vergleich dazu nicht so stabil. Dafür hat man den Vorteil einer kürzeren Abheilzeit und eines wesentlich unkomplizierten Eingriffs. Es bleibt natürlich der gleiche Nachteil, dass sich der Schmuck nicht so einfach wieder entfernen lässt.

Dydoe
Das Dydoe Piercing wird meistens einfach aus Bequemlichkeits- und Platzgründen bei beschnittenen Männern gesetzt, aber auch unbeschnittene haben die Möglichkeit es zu tragen. Es kann allerdings bei einer eng anliegenden Vorhaut gerade beim Heilungsprozess zu Problemen und Reitzungen kommen. Da im Bereich des Eichelrandes viele Nervenenden liegen ist das Dydoe das wohl schmerzhafteste männliche Intimpiercing.